Wohn-und KulturRaum Hage – Eröffnung

Mit einem Tag der offenen Tür ist in Hage die Fertigstellung des Projektes „Wohn-und KulturRaum Hage“ gefeiert worden. Viele Besucher fanden sich im Heimathafen ein und nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort umzusehen und auch eine der 14 neuentstandenen seniorengerechten Wohnungen zu besichtigen.

Vom Pflegeheim zum Wohnquartier – dieses Ziel hatten sich die Pflege- und Betreuungszentren GmbH, zu der u.a. das Helenenstift Hage gehört, am Standort Hage vorgenommen, als sie 2012 die Planung für das Projekt „Wohn und KulturRaum Hage – offene Werkstätten“ aufnahmen.

Warten auf die Eröffnungsgäste (Bilder Heiko Schoolmann)

Seit Februar 2016 wurde gegenüber dem Helenenstift fleißig gebaut. Der erste Bauabschnitt sah die Umbauarbeiten im Ober-und Dachgeschoss des umgebauten Hauses der ehemaligen Fleischerei Hahn an der Hauptstraße vor.
Acht barrierefreie Wohnungen mit Appartementgrößen zwischen 45 und 60 Quadratmetern entstanden.
Im Erdgeschoss wurde in einem zweiten Bauabschnitt 2016 der Heimathafen geschaffen, der mit neuen Beschäftigungs- und Freizeitmöglichkeiten für die Bewohner der Pflegezentren sowie der Förderung gemeinschaftlicher Aktivitäten mit Bürgern und Interessierten als ein wichtiger Baustein galt. Neben den verschiedenen Kurs-und Werkräumen entstand das Kulturcafé, mit dem der Dialog zwischen den Generationen und den Kulturen gefördert wird.

Eröffnung im Heimathafen

Fertiggestellt wurden jetzt zwei neue Gebäude, die in 14 Wohneinheiten ebenfalls barrierefreies Wohnen ermöglichen. Die Appartementgrößen liegenzwischen 35 bis 60 Quadratmetern, der Zugang ist über ein Treppenhaus sowie einen Fahrstuhl möglich. Jede der lichtdurchfluteten Wohnungen ist nach neuesten Standards eingerichtet und verfügt über eine Terrasse oder einen Balkon. Werden heimischen Garten vermisst, kann das Angebot wahrnehmen, eine Garten Parzelle zu bepflanzen und zu bewirtschaften.

Die Eröffnungsrede von Heinrich de Vries

Mit dem Wohn-und KulturRaum Hage habe man das umgesetzt, was auch der Gesetzgeber vorsieht: Man setzt nicht mehr auf die rein stationäre Pflege, sondern schafft alternative Wohnformen und Betreuungsmöglichkeiten für Senioren und setzt auf Vernetzung, so Geschäftsführer Heinrich de Vries. Das Konzept sei voll aufgegangen.